Die verlorenen Dörfer des Landes Wursten – Wie politische Grenzen eine friesische Gemeinschaft zerrissen
Wer heute auf dem Deich bei Weddewarden steht und nach Norden blickt, sieht die weite Marsch der Wurster Nordseeküste bis nach Wremen. Links die Containerkräne des Bremerhavener Hafens, rechts der alte Ochsenturm hinter dem Deich. Es ist eine Landschaft, die zusammengehört – und doch durch Verwaltungsgrenzen geteilt wurde. Denn Weddewarden, Imsum und die untergegangene Bauerschaft Lebstedt gehörten über Jahrhunderte zum Land Wursten. Ihre Geschichte erzählt von friesischer Freiheit, von Sturmfluten und stillen Eingemeindungen, die kulturelle Bande zerschnitten, ohne dass jemand danach fragte.
Ein Kirchspiel, fünf Dörfer, eine Kirche
Um zu verstehen, was hier verloren ging, muss man zurückblicken in eine Zeit, als nicht Landkreise und Samtgemeinden das Leben ordneten, sondern Kirchspiele. Das Kirchspiel Imsum war eine solche Einheit: Gegründet mit dem Bau der Bartholomäuskirche im Jahr 1218, verband es die Siedlungen Dingen, Weddewarden, Weddewarderbüttel, die Bauerschaft Lebstedt und den Brinkamahof zu einer Gemeinde. Die Kirche stand genau in der Mitte – zwischen den Dörfern, auf einer Wurt hinter dem Deich der Außenweser.
Wie die Kirche an diesen Platz kam, erzählt eine der schönsten Sagen des Landes Wursten: Weil sich die Bewohner von Dingen und Weddewarden nicht einigen konnten, wo das gemeinsame Gotteshaus stehen sollte, ließ man zwei zusammengebundene Ochsen entscheiden. Jedes Dorf fütterte seinen Ochsen prächtig – doch am Tag vor dem Orakel mussten die Tiere hungern. Als man sie losließ, gerieten sie in Panik vor dem Geschrei der Menge, rannten davon, fraßen sich auf halbem Weg satt und legten sich wiederkäuend nieder. Dort, wo sie rasteten, wurde die Kirche errichtet – und der Turm heißt bis heute der Ochsenturm.
Das Kirchspiel Imsum war über Jahrhunderte dem Vogteigericht „Alten Landes Wursten" unterstellt, ab 1819 dem Vogteigericht „Landes Wursten" und ab 1852 dem Amt Dorum. Es war, in jeder Hinsicht, ein Teil des Landes Wursten – kirchlich, gerichtlich, kulturell und in der Selbstwahrnehmung seiner Bewohner.
Weddewarden – Das Friesendorf, das Bremen wurde
Die früheste Erwähnung Weddewardens datiert auf das Jahr 1091, als zehn Friesen ihre Güter in „Widewrde" dem Erzbischof Liemar übertrugen und als Lehen zurückerhielten. Der Name verrät die friesische Herkunft: „Wierde" bedeutet Wurt – ein aufgeschütteter Siedlungshügel, der in der überflutungsgefährdeten Marsch den einzigen Schutz bot. Weddewarden war ein typisches Wurter Dorf, gegründet auf einer Wurt, geschützt durch die Deichgemeinschaft, verwaltet durch die friesischen Ratgeber.
Dann kam das Jahr 1927. Mit gerade einmal 485 Einwohnern wurde Weddewarden in die Stadt Wesermünde eingemeindet – eine Verwaltungsentscheidung, die das Dorf vom Land Wursten abtrennte. Als Wesermünde 1947 in Bremerhaven umbenannt und dem Land Bremen zugeschlagen wurde, gehörte Weddewarden plötzlich zu einem anderen Bundesland. Das südlichste Dorf des Landes Wursten war nun das nördlichste Dorf Bremens – und sein einziges Friesendorf.
Wer heute durch Weddewarden geht, erkennt den dörflichen Charakter sofort. Reetgedeckte Häuser stehen neben alten Bauernhöfen. Der Ortskern nördlich des Grauwallkanals hat sich seinen ländlichen Charme bewahrt. Doch südlich davon wächst ein Gewerbegebiet, und im Westen versperrt der Containerhafen CT IV seit 2008 den Blick auf die Weser. Weddewarden hat seinen direkten Zugang zum Wasser verloren – und mit dem Strandbad, dem Fort Brinkamahof und dem Leuchtturm auch drei seiner maritimen Wahrzeichen.
Hermann Allmers und die Männer vom Morgenstern
Ausgerechnet in Weddewarden, dem abgetrennten Friesendorf, entstand einer der bedeutendsten Heimatbünde der Region. Im Jahr 1882 gründete der Marschendichter Hermann Allmers aus Rechtenfleth in der Gaststätte Schloss Morgenstern die gesellige Runde, die sich „Männer vom Morgenstern – Heimatbund an Elb- und Wesermündung" nannte. Die Sammlung archäologischer und volkskundlicher Objekte, die der Verein zusammentrug, wurde zum Grundstock des Historischen Museums Bremerhaven. Allmers, der selbst aus der Wesermarsch stammte und die Wurster Landschaft kannte wie kaum ein anderer, wählte diesen Ort nicht zufällig. Weddewarden war ein Tor zwischen den Welten – zwischen Stadt und Marsch, zwischen Bremen und Wursten.
Die Friesenstube im Schloss Morgenstern, die Ost-, Süd- und Westfront des Gasthofes, stehen seit 1882 unter Denkmalschutz. Es ist einer jener Orte, an denen sich die Wurster Identität hartnäckig gegen die Verwaltungsrealität behauptet.
Der Ochsenturm – Wahrzeichen zwischen zwei Welten
Zwischen Weddewarden und Imsum, unmittelbar hinter dem Deich der Außenweser, steht der Ochsenturm auf seiner alten Wurt – umgeben vom Friedhof, der einst zur Bartholomäuskirche gehörte. Es ist alles, was von der Kirche übrig blieb, die 1218 errichtet und über 650 Jahre lang das geistliche Zentrum des Kirchspiels Imsum war.
Die Geschichte des Turms liest sich wie ein Sinnbild für das Schicksal der verlorenen Dörfer. 1875 brannte die Kirche. Die hannoversche Landeskirche errichtete daraufhin 1877 in Weddewarden die neugotische Zionkirche – und rettete dabei das kostbare Inventar: ein bronzenes Taufbecken von 1384, die Reliefs einer Kanzel von Jürgen Heitmann dem Jüngeren aus dem Jahr 1672 und die Marienglocke, die Hermann Klinghe, Sohn des berühmten Glockengießers Ghert Klinghe, im Jahr 1455 gegossen hatte. All diese Stücke befinden sich heute in der Zionkirche.
Die alte Bartholomäuskirche wurde 1877 auf Abriss verkauft. Der Käufer, das Tonnen- und Bakenamt, behielt den Turm jedoch als Seezeichen für die Weserschifffahrt. 1895 wurde das Kirchenschiff endgültig abgerissen, der Turm gesichert. Eine Restaurierung erfolgte 1930. Heute dient der Ochsenturm als Aussichtsplattform und bietet einen Blick, der alles erzählt: nach Westen die Containerkräne Bremerhavens, nach Osten das weite Marschland des Landes Wursten bis Wremen, nach Norden die Deichlinie der Wurster Nordseeküste.
Imsum – Vom Kirchspielort zum Ortsteil von Geestland
Das heutige Imsum hieß bis 1954 Dingen – und trug den alten Kirchspielnamen erst, als die namensgebende Wurt mit dem Ochsenturm längst zur Grenzzone geworden war. Denn 1927 verlor Imsum mit der Eingemeindung Weddewardens nicht nur seinen größten Nachbarn, sondern auch die Schulhoheit und die Kirchenaufsicht an Bremerhaven.
Über Jahrhunderte hatte Imsum zum Amt Dorum gehört – dem Verwaltungszentrum des Landes Wursten. Noch 1810, während der napoleonischen Franzosenzeit, zählten die Dörfer des Kirchspiels zur Kommune Wremen im Kanton Dorum. Die Zugehörigkeit zum Land Wursten war keine abstrakte historische Fußnote – sie war gelebte Verwaltungsrealität bis weit ins 19. Jahrhundert hinein.
1885 kam der Bruch: Mit der Einführung der preußischen Kreisverfassung wurde Imsum dem neuen Kreis Lehe zugeschlagen statt dem Amt Dorum. Verwaltungstechnisch war das Land Wursten damit am Südrand aufgerissen. 1974 verlor Imsum schließlich seine Eigenständigkeit und wurde Ortschaft der Gemeinde Langen. Seit 2015 gehört es zur Stadt Geestland.
Und doch: Der TSV Imsum von 1892 besteht bis heute. Der Ochsenturm trägt das Ortswappen. Die Sage von den beiden Ochsen wird weitererzählt. Imsum mag verwaltungstechnisch zu Geestland gehören – kulturell ist es ein Wurster Dorf geblieben.
Lebstedt – Das Dorf, das die Weihnachtsflut verschlang
Am 25. Dezember 1717, während die Gemeinden an der Nordseeküste Weihnachten feierten, brach die schlimmste Sturmflut der Neuzeit über das Land herein. Die Weihnachtsflut verwüstete die gesamte Küste von den Niederlanden bis Dänemark. Im Kirchspiel Imsum traf es die Bauerschaft Lebstedt mit voller Wucht: Das Dorf zwischen Dingen und Weddewarden am Ufer der Außenweser ging unter – buchstäblich. Die Weser eroberte das Land zurück, und Lebstedt verschwand für immer.
Es war nicht das einzige Dorf, das die Nordsee sich holte. Die Wehle an der Wurster Nordseeküste – der Schwarze Wehl bei Dorum, der Wehl bei Rintzeln, der Wehl bei Imsum und der Padingbütteler Wehl – zeugen bis heute von den Deichbrüchen vergangener Jahrhunderte. Doch während die Wehle als stille Wasserflächen in der Marschlandschaft die Erinnerung an die Fluten wachhalten, hat Lebstedt nicht einmal einen Gedenkstein hinterlassen.
Was wir über Lebstedt wissen, stammt vor allem aus den Kirchenbüchern des Kirchspiels Imsum und aus den Arbeiten regionaler Historiker wie Karl Müllenhoff und den Veröffentlichungen der Männer vom Morgenstern. Es war eine kleine Bauerschaft, die auf der schmalen Marsch zwischen Deich und Wurt existierte – ein Stück Land, das buchstäblich dem Meer abgerungen war und dem Meer am Ende wieder gehörte.
Brinkamahof – Der Marschenhof am südlichen Rand des Landes Wursten
Wer den Namen Brinkamahof heute hört, denkt an die ehemalige Festungsinsel in der Wesermündung – an Befestigungsanlagen, einen Leuchtturm, militärische Geschichte. Doch der Name selbst erzählt eine andere, ältere Geschichte: Brinkamahof war ursprünglich der Hof der Familie Brinkama, eines wohlhabenden Marschenbauerngeschlechts, das mehr als hundert Jahre lang die fruchtbaren Weiden zwischen Weddewarden und der Außenweser bewirtschaftete. Hier, am südlichen Ende des Landes Wursten, lag eines der typischen Marschengüter, wie sie das Bild der friesischen Küste über Jahrhunderte prägten.
Die Familie Brinkama – Wurster Marschenbauern
Die Brinkamas waren keine einfachen Pächter. Als wohlhabende Marschenbauern führten sie ihren Hof im Einklang mit der Natur der Wesermarsch und übten – wie es im Wurster Land Tradition war – wichtige Ämter in der Gemeinde aus. Deichgrafen, Sielrichter, Kirchgeschworene: Die Hofbesitzer der großen Marschengüter trugen seit jeher Verantwortung für die Deichgemeinschaft, die im Land Wursten über Generationen das Überleben sicherte. Der Brinkamahof war damit nicht nur ein landwirtschaftlicher Betrieb, sondern eingebettet in das gewachsene soziale Gefüge des Kirchspiels Imsum und des Landes Wursten.
Geografisch markierte der Hof eine besondere Stelle: Er lag am südlichsten Punkt der Wurster Marsch, dort, wo das Land in die Wesermündung übergeht. Wer von Norden – aus Dorum, Wremen oder Misselwarden – kommend die Marsch durchquerte, erreichte mit dem Brinkamahof gewissermaßen das Ende des Landes Wursten. Südlich davon begann das, was heute Bremerhaven ist – damals jedoch über Jahrhunderte ein anderer rechtlicher und kultureller Raum.
Vom Weideland zum Welthafen – Die Enteignung
Mit Beginn des 20. Jahrhunderts geriet der Brinkamahof in den Sog einer anderen Geschichte: der des kaiserlichen Streben nach Weltgeltung und des wirtschaftlichen Aufstiegs Bremerhavens als Hafen- und Auswandererstadt. Die Häfen reichten nicht mehr aus, die Schleusen wurden zu klein, die wachsende Schifffahrt verlangte nach immer größeren Anlagen. Was im Weg stand – auch Generationen alte Höfe der Wurster Marsch – musste weichen.
Die Familie Brinkama wurde enteignet. Wo zuvor Kühe grasten, wo Heuwagen über die Wege rollten und das Sieltief das Marschwasser zur Weser trug, zogen Bauarbeiter ein. Beton und Stahl ersetzten Klei und Reet. Auf den Flächen der Brinkamas entstanden zwei der prägendsten Hafenbauwerke des frühen 20. Jahrhunderts: die Nordschleuse mit ihrer Drehbrücke und die berühmte Columbuskaje mit dem Columbusbahnhof, von dem aus Millionen Auswanderer ihre Reise nach Übersee antraten. Das historische Foto vom 4. April 1928, das Bauarbeiter beim Bau der Nordschleuse zeigt, mit Brinkamahof I noch im Hintergrund, dokumentiert den exakten Moment dieses Übergangs – das alte Wursten verschwindet, die Hafenmoderne entsteht.
Die Sonderausstellung „Wandelland – Vom Weideland zum Welthafen der Moderne" im Historischen Museum Bremerhaven zeichnete diesen Wandel im Sommer 2023 anhand von Originalobjekten aus dem Besitz der Familie Brinkama, alter Pläne und beeindruckender Fotografien nach. Kuratorin Tamara Büschgens M. A. machte dort sichtbar, was im offiziellen Hafengeschichtsschreibung sonst kaum vorkommt: dass jeder Quadratmeter dieses Hafens auf einem Stück Wurster Marsch erbaut wurde, das einer Familie, einer Gemeinde, einem Kirchspiel gehört hatte.
Die Festungsinsel und das Ende
Während der Stammhof an Land in der Hafenexpansion aufging, lebte der Name Brinkamahof in einer befestigten Insel in der Wesermündung weiter. Im Laufe der Jahrhunderte diente sie militärischen Zwecken und wurde mehrfach umgebaut und verstärkt – als Fort Brinkamahof Teil der Küstenverteidigung. Im 19. und 20. Jahrhundert stand hier zudem ein Leuchtturm, der die Einfahrt in die Weser markierte und für die internationale Schifffahrt einer der ersten sichtbaren Punkte der deutschen Küste war.
Im Jahr 2000 verschwand auch dieser letzte Träger des Namens endgültig – abgebaggert im Zuge der Erweiterung des Containerterminals Bremerhaven. Eine Siedlung, die einst zum friesischen Kirchspiel Imsum und damit zum Land Wursten gehört hatte, wurde der Hafenlogistik geopfert. Es ist die radikalste Form des Verlusts: nicht Eingemeindung, nicht Sturmflut, sondern planmäßige Beseitigung. Vom Brinkamahof – dem Marschenhof, der Festungsinsel, dem Leuchtturmstandort – zeugt heute nur noch der Name auf alten Karten.
Die Zionkirche – Letzte Hüterin des Wurster Kircheninventars
Die 1877 geweihte evangelisch-lutherische Zionkirche an der Wurster Straße in Weddewarden ist ein stiller Bewahrer der Wurster Kirchengeschichte. In ihren Mauern ruhen drei Schätze aus der untergegangenen Bartholomäuskirche:
Das bronzene Taufbecken von 1384 – eines der ältesten erhaltenen Taufbecken der Region. Die Reliefs einer Kanzel, die Jürgen Heitmann der Jüngere 1672 schuf. Und die Marienglocke von 1455, gegossen von Hermann, dem Sohn des berühmten Glockengießers Ghert Klinghe, dessen Werkstatt in Bremen zu den bedeutendsten ihrer Zeit gehörte.
Die Kirchengemeinde Imsum, die bis ins 20. Jahrhundert zum Archidiakonat Hadeln-Wursten gehörte, hat in den letzten Jahrzehnten einen stillen Niedergang erlebt. Die halbe Pfarrstelle wurde 2003 eingerichtet und 2012 ganz aufgehoben. Heute ist die Gemeinde pfarramtlich mit der Lukas-Kirchengemeinde in Bremerhaven-Leherheide verbunden. Seit 2010 hält der Förderverein „Aktive Kirche – Sei dabei!" das Gemeindeleben aufrecht.
Es ist eine leise Ironie der Geschichte: Die Kirche, die Wurster Kulturgut bewahrt, gehört institutionell zu Bremen. Die Glocke, die seit über 560 Jahren ruft, ruft heute über Bremerhavener Stadtgebiet.
Eine Zeitleiste der Trennung
Was bleibt – und warum es zählt
Die Geschichte von Imsum, Weddewarden, Lebstedt und Brinkamahof ist keine Geschichte von großen Schlachten oder politischen Umwälzungen – obwohl das Land Wursten genug davon erlebt hat, von der Schlacht bei Mulsum 1524 bis zum Ende der friesischen Freiheit. Es ist eine Geschichte der schleichenden Entfremdung. Verwaltungsreformen, Kreisgrenzen, Eingemeindungen, Enteignungen für Hafenbauten – jede einzelne Entscheidung war für sich genommen rational. In der Summe aber zertrennten sie ein Gewebe, das über Jahrhunderte gewachsen war.
Die sieben Gemeinden der ehemaligen Samtgemeinde Land Wursten – Dorum, Wremen, Cappel, Midlum, Misselwarden, Mulsum und Padingbüttel – bilden seit 2015 zusammen mit Nordholz die Einheitsgemeinde Wurster Nordseeküste. Imsum, Weddewarden und der Brinkamahof fehlen auf dieser Karte. Sie gehören zu anderen Verwaltungseinheiten, zu anderen Bundesländern sogar – oder sie existieren physisch nicht mehr. Und doch: Wer ihre Kirchenbücher liest, ihre Sagen hört, ihre Warften besucht und die Marienglocke in der Zionkirche läuten hört, weiß, dass sie Teil dieser Landschaft sind – und es immer waren.
Quellen und weiterführende Literatur
Krahforst, Reinhard / Tammen, Johann P.: „Wat wy gedan…" 900 Jahre Weddewarden/Imsum. Zur Geschichte zweier Wurster Marschendörfer 1091–1991. Bremerhaven 1991.
Allmers, Hermann: Marschenbuch. Bilder aus Land und Leben der Marschen. Oldenburg, diverse Auflagen seit 1858.
Haiduck, Hermann: Ein Kreis mittelalterlicher Erzgußwerke in der Diözese Bremen. In: Jahrbuch der Männer vom Morgenstern 50, 1969.
Müllenhoff, Karl: Sagen, Märchen und Lieder der Herzogthümer Schleswig, Holstein und Lauenburg. Kiel 1845.
Raap, Peter: Die Festungsinsel Brinkamahof II. In: Niederdeutsches Heimatblatt Nr. 727, 2010.
Behre, Karl-Ernst: Die Geschichte der Landschaft um den Jadebusen. Wilhelmshaven 2012.
Rüther, Andreas: Arbeiten zur Geschichte des Landes Wursten. Diverse Publikationen.
Büschgens, Tamara (Kuratorin): Sonderausstellung „Wandelland – Vom Weideland zum Welthafen der Moderne". Historisches Museum Bremerhaven, 2023. Begleittexte und Originalobjekte zur Familie Brinkama.
Stadt Bremerhaven (Pressemitteilung 05.07.2023): „Vom Weideland zum Welthafen der Moderne – ExtraTour durch die neue Sonderausstellung im Historischen Museum Bremerhaven".
NLWKN: Küstenschutzberichte und historische Deichkarten für das Gebiet der Wurster Nordseeküste.
Weiterführende Links: Pressemitteilung Stadt Bremerhaven (Wandelland-Ausstellung) · Weddewarden (Wikipedia) · Imsum (Wikipedia) · Ochsenturm (Wikipedia) · Zionkirche Weddewarden-Imsum · Männer vom Morgenstern e.V. · Historisches Museum Bremerhaven














