Sage von Wolff von der Wolffsburg

Blutiger Kirchenmord bei Nacht – düstere Sage von Wolff von der Wolffsburg an der Nordseeküste.

Auf der Wurt bei Barlinghausen stand einst die mächtige Wolffsburg. Der Herr des Hauses, stolz und jähzornig, erschlug in der Kirche den Pfarrer, weil dieser ohne ihn zu predigen begann. Von jenem Tag an galt sein Geschlecht als verflucht – bis es schließlich aus der Welt verschwand.

Sage vom vermessenen Dudding

Zwei Männer und ein Pferd begegnen einem Hasen im Abendlicht – Sage vom vermessenen Dudding bei Wremen.

Bauer Dudding war reich, stolz und hartherzig. Er prahlte mit seinem Besitz und verspottete die Warnung seines Knechts – bis sich ein Hase zwischen den Hufen seines Pferdes fing. Von da an wandte sich sein Glück. Feld um Feld verlor er, bis er verarmt das Land verlassen musste.

Sage vom Untergang von Rintzel und Remintzel

Fischer fangen Meerweib im Sturm – Sage vom Untergang von Rintzel und Remintzel an der Nordseeküste.

Einst lagen Rintzel und Remintzel Seite an Seite an der Wurster Küste. Doch als Fischer ein Meeresweib einfingen, sprach sie einen Fluch: So weit man sie trug, so weit solle das Land brechen. Bei der nächsten Flut geschah es – Remintzel ging unter, und Rintzel blieb nur halb erhalten.

Sage vom untergegangenen Dorf Lebstedt

Nebel über einem alten Marschhaus bei der Kirche – Sage vom untergegangenen Dorf Lebstedt an der Nordseeküste.

Lebstedt war reich und gesegnet, doch Stolz und Frevel führten zum Untergang. Die Bauern streuten Mehl auf ihre Böden, bis eine fromme Frau ein Zeichen erkannte – einen Aal im Herd. Sie floh, und kurz darauf verschlang eine gewaltige Sturmflut das Dorf. Heute zeugen nur noch Flurnamen von Lebstedt.

Sage von Küsters Kuh

Küster mit Kuh und Melkeimer überquert alten Holzsteg bei Sonnenuntergang – Sage von Küsters Kuh.

Lebstedt war reich, gesegnet und stolz – zu stolz. Die Bauern streuten Weizenmehl auf ihre Böden, bis eines Nachts eine fromme Frau ein Zeichen erhielt: ein Aal im Herd. Sie floh – und kurz darauf verschlang eine Sturmflut das Dorf. Vom einstigen Lebstedt blieb nur Erinnerung im Land Wursten.

Sage von Rotthausen

Familie um Bauer Rott vor Strohdachhaus in Rotthausen – Sage von Rotthausen bei Sonnenuntergang.

Vor langer Zeit lebte zwischen Themeln und Padingbüttel ein Bauer namens Rott. Als er alt wurde, teilte er sein Land unter seinen vielen Kindern. Sie bauten ihre Häuser entlang der Straße, nah beieinander – und nannten den Ort nach ihm: Rotthausen. So entstand der Name, der bis heute blieb.

Sage von Themeln

Sonnenaufgang über der ersten Wurt bei Themeln – Sage von Themeln im Land Wursten.

Zwei Brüder lebten auf der Pipinsburg, doch Streit trennte sie. Der Jüngere verließ die Burg und baute in der weiten Marsch auf einer Wurt ein Haus. Als er vollendet hatte, sprach er: „Hier wird er sich wohl beruhigen.“ Noch heute erinnert der Ort Themeln an diesen Neubeginn.

Sage vom Namen Spieka

Nonne segnet Kornfeld bei Spieka im Morgenlicht – Sage vom Namen Spieka an der Nordseeküste.

Die Dorumer erzählen, dass an der Stelle der Spieker Kirche einst ein Kornspeicher der Nonnen von Neuenwalde stand. Der Speicher hieß „Spieker“, und mit der Zeit wurde daraus „Spieka“. So erhielt das Dorf seinen Namen – als Erinnerung an die fruchtbaren Felder und die klugen Frauen von einst.

Sage vom Misselwardener Glockenguss

Sturm über Misselwarden: Glockengießer konfrontiert Lehrling – Sage vom Misselwardener Glockenguss.

1459 ließ Misselwarden die große Glocke „Gloriosa“ gießen. Doch als ein Lehrling heimlich an der Form arbeitete, erschlug ihn der Meister im Zorn. Als die Glocke erklang, hörte man ein Wort im Ton: „Mörder!“ – und der Meister floh in die See. Noch heute hallt ihr Klang über die Marsch.

Sage von der Imsumer Taufe

Altes Bronzetaufbecken im Licht der Dorfkirche – geheimnisvolle Sage von der Imsumer Taufe.

In der Kirche von Imsum steht ein bronzenes Taufbecken aus dem Jahr 1384. Die Sage erzählt, dass es vom Seeräuber Klaus Störtebeker stammt, der es auf einem seiner Züge aus Italien raubte und später der Imsumer Kirche schenkte. Noch heute birgt es Geheimnisse aus jener fernen Zeit.

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